Gemeinsamer Bundesauschuss (G-BA) beschließt Neuregelungen im Krankenhaus Entlassmanagement

er gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat noch im Dezember 2015 neue Regelungen für das Krankenhaus Entlassmanagement beschlossen. Damit wurden die Auflagen im Rahmen des Gesetzes zur Stärkung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-VSG) für die beteiligten Akteure konkretisiert.
Krankenhäuser können Patienten zukünftig nach einer Entlassung bis zu sieben Tage ambulante Leistungen und Arbeitsunfähigkeit ausstellen. Die neuen Richtlinien des Gemeinsamen Bundesauschuss (G-BA) sollen demnächst Versorgungslücken nach stationärer Behandlung schließen. Der behandelnde Krankenhausarzt kann mit den Verordnungen für Häusliche Krankenpflege, Arzneimittel, Hilfsmittel und Soziotherapie in einem Zeitraum von bis zu sieben Tagen so die notwendige Überbrückung zur ambulanten Nachsorge schließen. Entsprechende Verordnungen sind demzufolge nicht mehr niedergelassenen Vertragsärzten vorbehalten. Dabei sollen flexible Regelungen zusätzlichen Aufwand und Belastungen für den Patienten vermeiden. Nach Professor Josef Hecken (unparteiischer Vorsitzender des G-BA und Vorsitzender der Unterausschüsse) sollen bspw. Hilfsmittel, die keiner individuellen Anfertigung bedürfen, dementsprechend auch dauerhaft vom Krankenhaus verordnet werden können.

Nähere Informationen finden Sie auch unter der Pressemitteilung des Gemeinsamen Bundesauschuss.

By | 2016-02-03T17:27:28+00:00 20 Dezember 2015|Allgemein|0 Kommentare

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